Musiklexikon

Das Online-Musiklexikon enthält Erklärungen für viele Musik-Fachbegriffe und Musik-Abkürzungen mit zahlreichen Abbildungen, Beispielen und Querverweisen (Links). Der Schwerpunkt liegt derzeit noch auf dem Bereich Musiktheorie. Wir arbeiten aber kontinuierlich daran auch andere Bereiche abzudecken.

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Begriff Definition
fort

(franz.) laut; stark

forte piano

(ital.) Dynamikbezeichnung: plötzlich leise

Synonyme - fortepiano
fortissimo

(ital.) sehr laut

fp

(ital.) Abkürzung für forte piano = plötzlich leise (Dynamikbezeichnung)

Frequenz

Die Frequenz ist eine physikalische Größe und gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde an. Es ist das direkte Maß für die Tonhöhe. Die Einheit ist Hertz (Hz). Das menschliche Gehör kann Frequenzen von ca. 20 bis max. 20.000 Hz hören. Im Alter sinkt die obere Grenze bis auf etwa 10.000 Hz. Der Frequenzbereich unterhalb des menschlichen Hörbereichs wird als Infraschall, der über dem Hörbereich als Ultraschall bezeichnet.

Der meist zur Stimmung verwendete Kammerton a' hat eine Frequenz von 440 Hz.

Musikinstrumente aber auch die menschliche Stimme erzeugen in der Regel Töne nicht aus einer einzigen reinen Frequenz, sondern erzeugen eine Mischung aus einem Grundton und Oberschwingungen unterschiedlicher Intensität. Oberschwingungen (Obertöne) sind ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz. Die Zusammensetzung dieser Frequenzmischung macht den charakteristischen Klang des Instruments bzw. der Stimme aus.

Beispiel: Wird als Grundton der Kammerton a' mit 440 Hz gespielt, dann erklingen auch die entsprechenden Obertöne, also 2 x 440 Hz = 880 Hz, 3 x 440 Hz = 1320 Hz, 4 x 440 Hz...

Wird ein Ton um eine Oktave höher/tiefer gespielt, bedeutet dies, dass sich die Frequenz verdoppelt bzw. halbiert. Beispiel: Kammerton a'= 440 Hz tiefer: a = 220 Hz, A = 110 Hz,... höher: a'' = 880 Hz, a''' = 1760 Hz,...

fugato

(ital.) im Fugen-Stil

Fuge

Musikform aus der Barockzeit, die durch mehrere Stimmen in unterschiedlichen Tonhöhen gekennzeichnet ist. Die einzelnen Stimmen wiederholen ein musikalisches Thema zeitlich versetzt auf unterschiedlichen Tonhöhen.

Fughetta

ital.: kleine Fuge

siehe auch Fuge

funebre

(ital.) traurig

furioso

(ital.) stürmisch

G-Schlüssel

= Violinschlüssel. Siehe Notenschlüssel.

G.P.

Abkürzung für Generalpause. Steht meist über den Notenlinien

Synonyme - GP
Ganzton

Damit ist entweder ein Ganztonschritt (= Intervall aus zwei Halbtonschritten, große Sekunde) oder ein Ton mit einer Länge von vier Schlägen (Viertelnoten) gemeint.

Ganztonleiter

Tonleiter nur aus Ganztonschritten, also ohne Halbtonschritte.

Gavotte
Altfranzösischer Gesellschaftstanz im Zweiertakt (Allabreve- oder 2/2-Takt). Charakteristisch ist der halbtaktiger Auftakt, meist zwei Viertelnoten. Die Gavotte ist oft Bestandteil der barocken Suite.
Synonyme - Gavotta
GEMA

Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Sie verwaltet in Deutschland die Nutzungsrechte aus dem Urheberrecht ihrer Mitglieder (Komponisten, Texter und Musikverleger sowie von Rechteinhabern aus aller Welt).

gemeinfrei

Als gemeinfrei werden geistige Schöpfungen (z.B. Liedgut, Texte,...) bezeichnet, die keinem Urheberrecht unterliegen. In der Regel erlischt nach deutschem Recht das Urheberrecht 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Bei Notenwerken können auch nach dem Ablauf dieser First weiterhin z.B. Verlagsrechte (Leistungsschutzrecht) gelten.

Generalauftakt

Als Generalauftakt werden Tonfolgen in meist umfangreicheren Werken bezeichnet, die meist mehrere Takte umfassen und einen einleitenden Charakter haben.

Generalpause

Abrupte Unterbrechung in allen Stimmen eines Musikstücks. Wird durch die Abkürzung G.P. oder GP über den Notenlinien angezeigt. Die Generalpause dient meist zur Steigerung der Spannung vor dem Höhepunkt eines Musikstücks. Oftmals wird diese auch mit einer vorhergehenden Fermate kombiniert.

giocoso

(ital.) scherzhaft; freudig; verspielt, vergnüglich, unbeschwert