Musiklexikon

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Tenorhorn

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Begriff Definition
Tenorhorn

Das Tenorhorn ist ein Blechblasinstrument mit weiter Mensur und drei oder vier Ventilen. Es gehört zur Familie der Bügelhörner und wird mit einem Kesselmundstück gespielt. Die Grundstimmung ist meist in B. Damit ergibt sich eine Grundrohrlänge von 266 cm. Die Tonlage ist um eine Oktave tiefer als die einer B-Trompete oder eines B-Flügelhorns. Die Ventile sind meist Zylinderdrehventile. Die Notation erfolgt im Violin-Schlüssel gelegentlich auch im Bass-Schlüssel (meist Bariton). Eingesetzt wird es hauptsächlich in Blaskapellen und kleinen Volksmusikgruppen (Bläser).

Das Tenorhorn gibt es in verschiedenen Varianten, als:

  • Bariton(-Horn) mit weiterer Mensur (klingt damit weicher und in den tiefen Lagen voller als das Tenorhorn)
  • Bellfront-Tenorhorn (Oberkrainerbariton mit Schalltrichter nach vorn gerichtet)
  • deutsche Bauweise (gerader Korpus)
  • böhmische Bauweise (ovaler Korpus)
  • Kaiser-Bariton (durch bestimmte Baudetails wird ein etwas brillanterer und vollerer Klang erreicht)
  • angelsächsische Form (Euphonium mit gerader Bauweise und Perinet-Ventilen)
Synonyme: Baritonhorn, Bariton