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Begriff Definition
f

f = Abkürzung für forte = laut (Dynamikbezeichnung)

F-Schlüssel

= Bassschlüssel. Siehe Notenschlüssel.

Falsett

Männliche Kopfstimme d.h. hohe Stimmlage ohne Resonanz im Brustraum. Auch Imitation einer weiblichen Stimme durch den Mann.

Fermate

Das Fermate-Zeichen über einer Note bedeutet, dass diese Note länger ausgehalten werden soll z.B. bis auf ein Zeichen des Dirigenten.

Fermate-Zeichen über einer Note:

Fermate

ff
Abkürzung für fortissimo = sehr laut
fff

Abkürzung für forte-fortissimo bzw. fortissimo possibile

= so laut wie möglich

Fine

(ital.) Schluss, Ende des Musikstücks.

Flageolett

Altes Holzblasinstrument, ähnlich der heutigen Blockflöte.

Siehe auch Flageolett-Ton

Flageolett-Ton

Ein Flageolett-Ton wird auf einem Saiteninstrument erzeugt, indem der Finger nur leicht auf die Saite aufgelegt wird. Da der Finger wie ein Schwingungsknoten wirkt, wird eine Oberschwingung der Saite mit einer Frequenz eines ganzzahligen Vielfachen der Grundfrequenz der Saite angeregt. Die Bezeichnung stammt vom Flageolett-ähnlichen Klang dieser Töne (siehe Flagelott).

Flatterzunge
Tremolo-ähnliche Verzierung bei Blasinstrumenten. Der Effekt wird mit Hilfe eines rollenden R-Lautes mit der Zunge erzeugt.
fort

(franz.) laut; stark

forte piano

(ital.) Dynamikbezeichnung: plötzlich leise

fortissimo

(ital.) sehr laut

fp

(ital.) Abkürzung für forte piano = plötzlich leise (Dynamikbezeichnung)

Frequenz

Die Frequenz ist eine physikalische Größe und gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde an. Es ist das direkte Maß für die Tonhöhe. Die Einheit ist Hertz (Hz). Das menschliche Gehör kann Frequenzen von ca. 20 bis max. 20.000 Hz hören. Im Alter sinkt die obere Grenze bis auf etwa 10.000 Hz. Der Frequenzbereich unterhalb des menschlichen Hörbereichs wird als Infraschall, der über dem Hörbereich als Ultraschall bezeichnet.

Der meist zur Stimmung verwendete Kammerton a' hat eine Frequenz von 440 Hz.

Musikinstrumente aber auch die menschliche Stimme erzeugen in der Regel Töne nicht aus einer einzigen reinen Frequenz, sondern erzeugen eine Mischung aus einem Grundton und Oberschwingungen unterschiedlicher Intensität. Oberschwingungen (Obertöne) sind ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz. Die Zusammensetzung dieser Frequenzmischung macht den charakteristischen Klang des Instruments bzw. der Stimme aus.

Beispiel: Wird als Grundton der Kammerton a' mit 440 Hz gespielt, dann erklingen auch die entsprechenden Obertöne, also 2 x 440 Hz = 880 Hz, 3 x 440 Hz = 1320 Hz, 4 x 440 Hz...

Wird ein Ton um eine Oktave höher/tiefer gespielt, bedeutet dies, dass sich die Frequenz verdoppelt bzw. halbiert. Beispiel: Kammerton a'= 440 Hz tiefer: a = 220 Hz, A = 110 Hz,... höher: a'' = 880 Hz, a''' = 1760 Hz,...

Fuge

Musikform aus der Barockzeit, die durch mehrere Stimmen in unterschiedlichen Tonhöhen gekennzeichnet ist. Die einzelnen Stimmen wiederholen ein musikalisches Thema zeitlich versetzt auf unterschiedlichen Tonhöhen.

funebre

(ital.) traurig

furioso

(ital.) stürmisch