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Begriff Definition
Kadenz

Die Kadenz ist eine festgelegte Folge von Akkorden. In der Reinform besteht sie aus vier Akkorden, wobei der erste und letzte Akkord gleich sind: Tonika, Subdominante, Dominate, Tonika.

Beispiel:

In C-Dur sind dies: C-Dur-Akkord, F-Dur-Akkord, G-Dur-Akkord und wieder C-Dur-Akkord.

Kammerton

Der Kammerton dient dazu die Instrumente einer Musikgruppe gleich hoch einzustimmen. Hierzu wird normalerweise die Tonhöhe des Tones a′ (eingestrichenes a) verwendeten. Dieser Standard-Kammerton oder Normalstimmton wurde ab 1939 in vielen Ländern auf a1 = 440 Hertz (Hz) festgelegt. In den Sinfonieorchestern in Deutschland und Österreich ist jedoch a1 = 443 Hz üblich, in der Schweiz a1 = 442 Hz.

Kanon

Ein Kanon ist eine mehrstimmige Komposition, bei der eine Stimme nach der anderen einsetzt. Meist wird die erste Stimme von den anderen Stimmen weitgehend kopiert.

Kantate

Mehrsätziges Musikstück für eine oder mehrere Gesangsstimmen und Instrumentalbegleitung.

Kantor

Vorsänger oder Chorleiter in der Kirchenmusik

Koloratur

Gesang mit einer schnelle Folge von Tönen mit kurzen, gleich langen Notenwerten. Koloraturgesang kommt beispielsweise in Opern vor. Dabei werden oft mehrere Töne auf einer Textsilbe gesungen. Siehe auch Melismatik.

Konsonanz

Unter Konsonanz versteht man "zusammenklingende" also wohlklingende Töne. Beispiele hierfür sind die Intervalle reine Quarte, reine Quinte und reine Oktave. Diese konsonanten Intervalle werden als vollkommene Konsonanzen, also harmonisch klingend empfunden.

Das Gegenteil ist Dissonanz.

Kopfstimme

Der hohe Bereich der menschlichen Stimme.Der Begriff Kopfstimme wird meist bei Frauen genutzt, bei Männern spricht man häufig von Falsett-Stimme.

Der tiefe Bereich der menschlichen Stimme wird als Bruststimme bezeichnet.